Legende

 



Die Legende der Schwobahexa

 

Viele Monde sind seit der Entstehung vergangen. Die Geschichte der „anderen Frauen“ ist dunkel und oft voller Tränen. Doch dies ist das Heute und nicht das Damals. Damals war der Anfang, der Anfang von vielem. Es war die Zeit des Aufbruchs, der großen Wanderung.Eine alte Sage erzählt, dass im 16. Jahrhundert die Bauern einer schrecklichen Hexe ausgeliefert waren. Bei jeder Gelegenheit hatte sie ihre Hände im Spiel; in Haus und Stall oder gar auf der Jagd, der besten Einnahmequelle der damaligen Zeit.

Mit besonderer Vorliebe quälte sie die Jäger im Schönbuch und jagte ihnen immer wieder jede sicher scheinende Beute ab.Sie trieb ihr böses Spiel bis zu einem kalten wintertag im 16. Jahrhundert etwa 20 kräftige Männer überraschten sie gegen Mitternacht mit viel List in ihrer Höhle. Mit einem zielsicheren Wurf mit der Steinschleuder wurden ihr im schlaf die Zauberzähne eingeschlagen, bevor sie ihre Zaubersprüche sprechen konnte.

Hätte die Hexe diese Vorhaben geahnt, so hätten diese tapferen Männer ihren Wagemut sicher mit ihrem Leben bezahlt. So wurde sie endgültig erledigt und in den grausigen Schönbuch verbannt Nur noch ab und zu macht sich die Alte bemerkbar, wenn sie bei schweren Gewittern im Hochsommer auf ihrem Stecken durch das Schwabenland reitet.

So werden dem schäumenden Neckar Geröll und Schuttmassen zum Transport mitgegeben, was die Bewohner von Stuttgart immer wieder von neuem an die dunkle Vergangenheit erinnert. Aus dieser Legende entstanden die Schwobahexa.

 

 

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